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NBP: Löhne werden sinken, Einlagen bleiben unrentabel

Die Polnische Nationalbank (NBP) hat schlechte Nachrichten für uns. Der „Inflationsbericht“ berichtet, dass das BIP Polens in diesem Jahr um 5,4% sinken wird, gefolgt von einem Wirtschaftswachstum von 4,9% im Jahr 2021 und 3,7% im Jahr 2022. Wir werden jedoch mit recht hoher Arbeitslosigkeit und sinkenden Löhnen konfrontiert sein. Wir haben es jedoch mit einer recht hohen Arbeitslosigkeit und sinkenden Löhnen zu tun.

Die NBP und die Krise

Unsere Zentralbank ist zwar der Ansicht, dass sich die Weltwirtschaft mit der Aufhebung einzelner pandemiebedingter Beschränkungen erholen wird, aber dies bedeutet keine V-förmige Reflexion.

Dadurch soll ein langsameres Einkommenswachstum als vor der Krise, „Veränderungen im Verhalten der Bevölkerung und eine Zunahme der Bedeutung des Vorsorgemotivs bei Entscheidungen über die Wahl zwischen Konsum und Sparen“ verhindert werden.

„Haushalte werden von BitQT und damit von langfristigen Investitionsvorhaben Abstand nehmen, die nur durch eine leichte Verbesserung ihrer finanziellen Situation im Vergleich zur Zeit vor der Krise und die anhaltend erhöhte Unsicherheit unterstützt werden“.

– lesen wir im „Inflationsbericht“.

Der sprunghafte Anstieg der Arbeitslosigkeit

Die NBP prognostiziert auch, dass die Arbeitslosenquote Ende dieses Jahres bis zu 5% betragen wird, dann aber bis Ende 2021 auf 5,6% ansteigen und bis Ende 2022 auf 5,2% sinken wird.

Auch die Löhne werden sinken, und obwohl diese Rate später wieder ansteigt, wird ihr Wachstum nicht mehr so hoch sein wie zuvor.

„Die Aufhebung aufeinanderfolgender Beschränkungen, eine allmähliche Erholung der Wirtschaftstätigkeit und das Wachstum der Arbeitsproduktivität werden dazu führen, dass die Löhne ab der zweiten Hälfte dieses Jahres wieder steigen werden, auch wenn ihre Dynamik im Jahresvergleich bis Anfang 2021 nahe Null bleiben wird. Dieser Trend wird sich in den Folgejahren fortsetzen, aber die durchschnittliche Lohnzuwachsrate wird aufgrund der gestiegenen Arbeitslosigkeit nicht das Niveau von 2018-2019 erreichen“.

– Prognosen der Polnischen Nationalbank.

Einlagen nicht für bewusste Sparer
Die Polnische Nationalbank hat auch einige schlechte Nachrichten für diejenigen, die sicher Geld sparen wollen. Den Analysten Pekaos zufolge „schließt die pessimistische Projektion der NBP in der Praxis eine Normalisierung der Zinssätze in den nächsten 2-3 Jahren aus“.

Heute bieten viele Banken Einlagen in der Höhe von z.B. 0,01% an. Dies wird sich wohl auch so bald nicht ändern. Deshalb werden Menschen mit großem Kapital beginnen, nach alternativen Anlagen zu suchen…